Okt 23
OLED TV LG EG9609, Bildquelle: tecedo

OLED TV LG EG9609, Bildquelle: tecedo

Vor einigen Tagen startete LG mit einer TV-Werbekampagne zu seinen neuen OLED Fernsehern, und bewirbt vor allem die beeindrucken Schwarzwerte. OLED TVs sind zwar nicht neu, neu ist jedoch der Preis. Erstmals kommen OLED TVs preislich in die Nähe von anderen Oberklasse UHD/4K TVs, daher lohnt sich durchaus nochmal Blick auf die Technologie und ein Vergleich zum LED Backlight Pendant.

OLED – Das organische Display
OLED Displays verwenden, auch wenn „LED“ im Namen enthalten ist, eine komplett andere Technologie als LED-TVs. Während beim LED-TV Leuchtdioden (LEDs) als Hintergrundbeleuchtung zur Erzeugung des Bildes eingesetzt werden, besteht eine OLED aus zwei Elektroden, von denen mindestens eine transparent ist. Dazwischen befinden sich organische Halbleiterschichten, die zu leuchten beginnen, wenn durch die Elektroden Strom fließt.
Fließt kein Strom, so bleibt dieses Pixel schwarz, während das benachbarte Pixel theoretisch in hellem weiß angesteuert werden kann. Das erklärt, warum die Schwarzwerte und die Kontraste so viel besser sind als beim LED Display. Selbst mit Hilfe von modernen Local Dimming Technologien werden immer nur Pixelbereiche heruntergedimmt, nicht jedoch einzelne Pixel. Ein weiteres Plus ist die gestochen scharfe Darstellung aus praktisch jedem Blickwinkel, ohne Verzerrungen, selbst wenn der Betrachter seitlich auf das Bild schaut.

Vorteile eines OLED Fernsehers
Schwarz bleibt schwarz, wenn kein Strom angelegt wird leuchtet die Diode nicht und bleibt einfach dunkel. Die Aktiv-Matrix-OLED (AMOLED) ist selbstleuchtend und benötigt keine Lichtquelle im Hintergrund. Dadurch ist das Display leichter, zum Erzeugen des Bildes ist weniger Energie nötig und das Panel ist flacher. Das dünnste bisher von Marktführer LG gezeigte OLED Display misst nur 0,97mm. Da jedes Pixel einzeln angesteuert werden kann und keine Lichtquelle im Hintergrund Streuverluste abgibt, punktet der OLED TV außerdem durch bessere Kontraste und sattere Farben. Das Bild ist auch von einem seitlichen Betrachtungswinkel aus sehr gut zu sehen.

OLED versus SUHD
Mit den SUHD Modellen wagt Samsung sozusagen die LED-Antwort auf die OLED Technologie. Das Bild wird mit LEDs als Hintergrundlichtquelle erzeugt, während das „normale“ LED Licht jedoch weiß ist, ist das Licht bei den SUHD Fernsehern blau. Dieses blaue Licht trifft auf eine Schicht aus Nonokristallen und erzeugt über Farbfilter besonders intensive Farbtöne mit einem erweiterten Farbraum, besseren Kontrasten, tieferem Schwarz. Das liegt daran, dass einzelne Bildbereiche nicht mehr durch weißes Hintergrundlicht überstrahlt werden.

Was ist besser?
Unsere Produktexperten sind sich einig. Die gestochen scharfe Darstellung eines OLED Fernsehers, und zwar verlustfrei aus jedem Blickwinkel und das alles im ultraflachen Format, ist derzeit unerreicht. Im Moment bieten allerdings nur wenige Hersteller OLED Fernseher an. Vorreiter in diesem Segment ist LG, das aktuelle Spitzenmodell ist der LG EG9609. Samsung SUHD Modell kommen Testberichten zufolge schon sehr nah an die Bildqualität eines OLED Fernsehers heran. Verglichen mit dem Flaggschiff aus Samsungs SUHD Reihe, dem JS9590, ist der OLED TV bei gleicher Bilddiagonale doch noch etwas teuerer.

Fazit
Die Frage, was ist denn nun die bessere Kaufentscheidung, kann so einfach natürlich nicht beantwortet werden. Für alle, die sich in naher Zukunft einen High-End-Fernseher anschaffen möchten, gilt weiterhin, folgende Aspekte für sich selbst zu prüfen: Preis-/Leistungsverhältnis, Zukunftssicherheit, Design, Platzangebot, curved oder flat und nicht zuletzt, welche vorhandenen Peripheriegeräte angeschlossen werden sollen. / AC


Jun 12
Samsung JS8590 - Bildquelle: tecedo.de

Samsung JS8590 – Bildquelle: tecedo.de

Phosphor Panal, Nano Crystal Color, Quantum Dot Technologie, …Moment mal, Quantum was? Vor kurzem hat Samsung seine neuen SUHD Fernseher auf den Markt gebracht, auch LG, Panasonic und andere Hersteller preisen ihre neuen Top TVs an. Die Werbetexte machen sofort klar, dass es sich um herausragende Fernseher handelt, soviel habe ich verstanden. Mehr aber auch nicht. Und was ist überhaupt SUHD? Hier also ein kleiner Leitfaden durch den TV-Marketing-Dschungel der neuen LED Fernseher.

SUHD und Quantenpunkte
SUHD ist nicht etwa ein neuer Standard, vielmehr Samsungs eigenes Kürzel für die Weiterentwicklung der UHD Fernseher. Die Auflösung bleibt bei 3840 x 2160 Bildpunkten, optimiert hat Samsung vor allem Farb- und Kontrastdarstellung. Ob das „S“ nun für „super“, „sensationell“ oder „Samsung“ steht, bleibt wohl jedem selbst überlassen. In einer Presseinformation heißt es: „… kennzeichnet das „S“ im Namen die neue Spitzenklasse des Samsung TV-Sortiments.“
Die Spitzenklasse ist unschwer am “S” in der Produktbezeichnung zu erkennen, aktuell sind die SUHD Modelle JS9590, JS9090 und JS8590 erhältlich. Das Besondere an den SUHD-Geräten ist die Quantum Dot Technologie – sozusagen die LED-Antwort auf OLED Displays. Die Quantum Dot Technologie kommt der perfekten Farbwiedergabe von OLED sehr nahe, ist aber deutlich günstiger. Während normale LED-TVs mit weißem Licht arbeiten, ist das Licht bei den SUHD Fernsehern blau. Das blaue Licht trifft auf eine Schicht aus Nanokristallen und erzeugt abhängig von der Größe der Kristalle außerdem die Grundfarben rot und grün. Dieses reine Farblicht in Rot, Blau und Grün erzeugt über Filter alle anderen Farbnuancen in besonders intensiven Tönen, inklusive Weiß. Das Ergebnis ist ein erweiterter Farbraum mit satteren Farben und, da blaues Licht statt weißem eingesetzt wird, einem tieferen Schwarz. Nano Crystal Color eben, in der Werbesprache.
Auch der Hersteller Panasonic wirbt bei seinem Produkt Lineup 2015 mit einem erweiterten Farbraum. Setzt dabei aber nicht wie die Mitbewerber auf Quantenpunkte sondern auf die so genannte Wide Colour Phosphor Technology, zum Beispiel bei den CXW804 und CXW704 Geräten. Auch beim Phosphor Panel kommt blaues Licht zum Einsatz, da es ein breiteres Farbspektrum ermöglicht als weiße LEDs. Um weißes Licht zu erzeugen, wird das blaue LED Licht mit Phosphor umhüllt.

Die ersten Testberichte zu SUHD TV
So viel zu den Marketingbegriffen und der Technik, die dahinter steckt. Doch sind die neuen SUHD Super Fernseher nun Heimkino der Spitzenklasse oder verbirgt sich dahinter nur gutes Marketing? Inzwischen sind die 2015er TV-Modelle am Markt angekommen und die ersten Tests in den Fachmagazinen sparen nicht mit Superlativen in punkto Bildqualität, die Begeisterung der Tester lässt sich förmlich zwischen den Zeilen herauslesen.
Wer jetzt also über einen neuen Fernseher nachdenkt, hat die Qual der Wahl zwischen herkömmlicher UHD Technik und den neuen Nanokristall TVs, wobei die Preisunterschiede in den mittleren Zoll-Bereichen nicht exorbitant auseinander driften.

JS9590, JS9090 oder JS8590 – so unterscheiden sich die Samsung SUHD Flaggschiffe
Die beiden 9er-Serien weisen nur minimale Unterschiede auf. Beide sind mit super schnellem Octa Core Core Prozessor ausgestattet, das 95er Modell gibt es jedoch in Größen bis 88 Zoll (222cm Bilddiagonale), während das 90er-Gerät bei 65 Zoll (163cm) endet. Der JS9090 kommt mit Peak Illuminator Pro aus, während JS9590 mit Peak Illuminator Ultimate bestückt ist. Der JS8590 unterscheidet sich vor allem optisch: Schlanker T-Standfuß und „Dark Titan“ statt „Silber“. Die Bildeigenschaften sind identisch mit dem große Bruder JS9090, ebenso die erhältlichen Größen des JS8590 in 48 Zoll (121cm), 55 Zoll (138cm) und 65 Zoll (163cm). Im Unterschied zu den beiden 9er Modellen rechnet der JS8590 jedoch nur mit Quad Core Prozessor, verfügt nur über einen CI+ Schacht und ist mit der „Mini“-Ausführung der One Connect Box ausgestattet. Auch der Sound fällt mit „nur“ 40 Watt Ausgangsleistung etwas weniger kräftig aus. Und damit die Bildqualität optimal zur Geltung kommt, gibt es alle Samsung SUHD TVs nur im Curved Design. / Andrea Civan

 


Jan 28
4K Ultra HD

TV Ultra HD © Piotr Adamowicz – iStock.

Noch ist das Angebot an 4K Inhalten überschaubar, aber es gibt sie und sowohl Filmproduzenten wie auch Streaming Anbieter rüsten sich für das UHD-Zeitalter.

Streaming in 4K

In Deutschland ist Netflix einer der wenigen Streaming-Anbieter, der auch Ultra HD Inhalte anbietet. Aktuell gibt es dort zum Beispiel die beliebten US-Serien „House of Cards“ und „Breaking Bed“ als Streaming-Angebote in 4K-Qualität. Auch die netflix Exklusiv-Produktion „Marco Polo“ wurde in ultra HD aufgenommen. Netflix zeigt die in UHD verfügbaren Titel automatisch bei allen Geräten an, die das Netflix-Streaming in 4K unterstützen. Aktuell sind das Geräte der TV-Hersteller Samsung, Panasonic, LG, Sony, VIZIO und Toshiba. Die genauen Modellnummern können netflix-Kunden im FAQ Bereich des Streaming-Dienstes nachlesen.

Maxdome gerät dadurch etwas unter Druck. Zwar plant der Branchen-Primus den Start von 4K Streaming in 2015, dies hatte maxdome Geschäftsführer Andreas Heyden bereits im Mai letzten Jahres in einem Interview mit dem video-Magazin bekannt gegeben. Ein genauer Termin ist aber noch nicht bekannt.

Amazon Instant Video bietet derzeit nur für Prime-Kunden in den USA an, 4K-Filme auf Ihre Fernseher zu streamen. Ob amazon den Dienst auch in Deutschland anbieten wird, weiß derzeit niemand.

Technische Voraussetzungen für UHD Streaming

Für die ultra hochauflösenden Inhalte ist natürlich mehr Bandbreite erforderlich als für eine niedrigere Bildqualität. Für Streaming in UHD empfehlen die Streaming-Dienste eine schnelle Internetverbindung von mindestens 20, besser 25 MBit/s. Zum Vergleich: Für HD Qualität reichen auch 5 MBit pro Sekunde aus.

4K Filme kaufen: 4K Mastered und Real 4K

Bei den UHD Kauf-Angeboten gilt es, zwischen „4K Mastered“ und „Real 4K“ zu unterscheiden: Die Mastered 4K Filme kommen auf Blu-Rays daher und sind auf 1920 x 1080 Pixel, also Full HD, reduzierte Filme, die jedoch einen „Master“ mit einer UHD Auflösung von 3840×2160 Pixel haben. Durch den besseren Master erhalten die Filme bessere Kontraste und Tiefenschärfe.

Die echten „Real 4K“ Filme gibt es wegen des höheren Speicherbedarfs nur auf einem UHD USB-Stick zu kaufen. Bisher verfügbar sind vor allem Natur- und Landschaftsdokus wie zum Beispiel „TimeScapes 4K“ . Produziert hat die ersten 4K Filme die Buschmediagroup, neben „Timescapes“ sind „India 4K“ und „Rio de Janeiro“ 4K, „Kaminfeuer“ und „Aquarium“ die ersten „Real 4K“ Filme auf dem Markt. Wobei insbesondere bei den beiden letztgenannten Titeln weniger die Handlung, als vielmehr das hochauflösende Fernseh-Erlebnis im Vordergrund stehen.

Produktionen in 4K

Die Hollywood-Produzenten setzen schon länger auf 4K. Viele der aktuellen Blockbuster werden schon jetzt mit 4.096 × 2.304 Pixeln in 4-facher HD Auflösung gedreht, zum Beispiel die Hobbit Trilogie. Vom hochauflösenden Original ist es für die Produktionsgesellschaften einfach, die gängige BluRay in HD Qualität auf 1920 x 1080 Pixel herunterzurechnen. Das heißt aber auch, dass produktionsseitig alle Voraussetzungen erfüllt sind, um die 4K Originale in Zukunft fürs Kino, als UHD Kauf-Angebot oder 4K-Streaming zur Verfügung zu stellen. Die hochauflösenden Trailer liefern schon jetzt einen ersten Einblick, in den zukünftigen Film Standard: Den 244 MB großen und doch nur knapp zweieinhalb Minuten langen 4K Trailer von „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“ bietet chip online zum Download an.

UHD Live

Auch Live Übertragungen in 4k sind bereits möglich. Die weltweit erste Konzertübertragung in UHD Qualität fand am 19. November 2014 aus der O2 World in Berlin statt: In einer Gemeinschaftsproduktion von Samsung und ASTRA wurde das Konzert der US-Band Linkin Park in UHD aufgezeichnet und frei auf dem Astra UHD Demo Kanal übertragen. Ein Pilotprojekt mit Herausforderungen – an Ausleuchtung, Codierung, Bandbreite. Nur mal so: Um die Datenmenge mit 12 GBit/s von Berlin zu ASTRA nach Unterföhring zu schicken waren vier neue Glasfaserkabel nötig, schreibt Samsung in einem Backstage-Bericht. 12 GigaBit pro Sekunde, zum Vergleich: HD-Sender senden mit 12 MBit/s. Das Projekt war eine Marketing Aktion von Samsung, um möglichst schnell eine breite Akzeptanz für die hohe Auflösung zu gewinnen. Deswegen wurde die Übertragung zu Demozwecken für die Konzertbesucher live auf dem Samsung HU8590 ausgestrahlt, einem der Samsung Geräte, die standardmäßig den H.265/HEVC-Standard des Astra Satelliten beherrschen. Ob eine Aufzeichnung des Konzertes im Fernsehen ausgestrahlt werden soll, ist noch nicht bekannt.

Fest steht: in Sachen UHD bewegt sich derzeit Einiges. Die 4K Master-Produktionen liegen in der Schublade, werden für den Massengebrauch auf herkömmliche HD-Qualität heruntergerechnet und warten auf den 4K Release. Sogar Live-Übertragungen sind technisch möglich. Dass 2015 das Jahr der 4K Inhalte werden wird, bleibt nicht nur zu hoffen sondern ist sogar sehr wahrscheinlich.  AC


Apr 22

© Marco2811 - Fotolia.com

Alle reden von Intelligenter Energie, aber was ist dies nun ? Kann unser Strom nun denken, alles alleine machen, sind da kleine Menschen nun drin, die genau wissen wo und wann wir Energie am stärksten brauchen oder wie ? Ganz so ist es sicherlich nicht, Energie kann so einfach nicht mitdenken und dies wird wohl in Zukunft auch nicht so sein. Vielmehr ist Intelligente Energie das wir alle mit gewissen Produkten von verschiedenen Firmen die Energie so steuern können wie wir Sie brauchen. Smart Home heißt hier in den meisten Fällen das Zauberwort, Apps für Smartphone oder Programme für den Computer, ganze Geräte die damit vernetzt werden können.
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Mai 21

Endlich ist es soweit! Das HD Plus Modul zur Nachrüstung ist erhältlich.

Prüfen Sie in der Liste der nachrüstbaren HD Empfangsgeräte mit CI Slot für HD+ ob Ihr Gerät HD-tauglich ist.  Mit dem HD+ Modul inkl.  HD Plus Karte für 12 Monate holen Sie sich die HD-Qualität in Ihr Wohnzimmer.

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